Nikol Doncheva und Frieda Lang erhalten weiteren Preis für ihr Friedensbild

Mit Engagement und großer Bildkraft haben Nikol Doncheva (6b) und Frida Lang (6a) mit demselben Werken, die bereits beim 73. Europäischen Wettbewerb 2026 ausgezeichnet wurden, einen weiteren Preis errungen. Ausgezeichnet wurden sie im Wettbewerb „Friedenskunst – Kreativ sein für den Frieden“, veranstaltet von der DFG-VK Bayern in Kooperation mit dem Verein „Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung“. Die Arbeiten überzeugten auch diese Jury erneut durch ihre klare Botschaft, mit der Respekt, Toleranz und ein friedvolles Miteinander sichtbar werden, bzw. ihre emotional ausdrucksstarke künstlerische Qualität.

Die Auslobung des Wettbewerbs betonte, dass Frieden mehr ist als die Abwesenheit von Krieg: Er weist selbst in konfliktreichen Zeiten Wege in eine bessere Zukunft, durchbricht die Spirale der Gewalt und stellt gewaltfreie Perspektiven und Alltagsgesten der Rücksichtnahme ins Zentrum. Genau hier setzt das prämierte Werk von Frieda Lang an. Mit starken Farben und sorgfältiger Komposition verwandelt das Bild von Nikol Doncheva Menschenrechte in eine visuelle Einladung zum Dialog. Die Bilder lehnen Feindbilder ab, rücken das Leben jedes Menschen als höchstes Gut in den Fokus und machen erfahrbar, wie kleine Taten des Respekts zu großen Zeichen des Friedens werden.

Die Arbeiten zeigen, wie Fantasie und Kreativität – die „Kunst des Friedens“ – Visionen einer friedlichen Welt entwerfen, die eines Tages Realität werden können. Damit reiht sich die Auszeichnung in eine Tradition engagierter Friedensarbeit ein, die nicht nur künstlerische Exzellenz, sondern auch moralische Klarheit sichtbar macht. Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 5. Juli 2026, in Nürnberg im Nachbarschaftshaus Gostenhof statt. Wir gratulieren den beiden Preisträgerinnen herzlich zu diesem erneuten Erfolg. Ihr Werk zeigt eindrucksvoll, wie künstlerische Qualität und humanistische Werte zusammenwirken – eine Inspiration für unsere Schulgemeinschaft und ein starkes Zeichen für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung.

OStRin Seitz