Farbe bekennen für Menschenrechte: Ausgezeichnete Werke unserer Sechstklässlerinnen und Sechstklässler

Mit Kreativität, Haltung und Engagement haben unsere Sechstklässlerinnen und Sechstklässler beim 73. Europäischen Wettbewerb 2026 tolle Erfolge erzielt. Unter dem Leitmotiv „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 6a und 6b im Fach Kunst mit dem Fundament europäischer Werte auseinander: Menschenrechten, Freiheit, Gleichheit und Würde.

Die 6a widmete sich der Frage, wie ein besseres Miteinander im Alltag gelingen kann. Entstanden sind detailreiche Wimmelbilder, sorgfältig mit Buntstiften gestaltet. Die Szenen spielen an unterschiedlichen Orten des europäischen Alltags – zum Beispiel am Strand, im Fußballstadion oder in der Stadt – und zeigen zahlreiche konkrete Gesten des respektvollen Umgangs: Rücksicht nehmen und helfen, wo Unterstützung gebraucht wird; Fair Play im Sport und ein freundlicher Umgang auch bei Meinungsverschiedenheiten; Müll vermeiden, teilen, zuhören und Platz machen – kleine Taten mit großer Wirkung. Die Jury würdigte die Vielfalt der Perspektiven, die liebevolle Ausarbeitung und die klare Botschaft: Respekt beginnt im Kleinen – und wirkt groß. Die Arbeiten von Max Bauereiss, Leo Börner, Frieda Lang, Franziska Nickel, Linus Schmidt und Laura Unger wurden dafür mit einem Bayerischen Landespreis ausgezeichnet.

Die 6b verlieh ausgewählten Menschenrechten Gestalt – mit großformatigen Acrylgemälden. Farben, Formen und Symbole verbanden sich zu eindrucksvollen Bildsprachen: von der Meinungsfreiheit als offenem Raum des Dialogs über den Schutz vor Diskriminierung als schützendes Dach bis hin zu Persönlichkeitsrechten als tragenden Säulen einer vielfältigen Gemeinschaft. Hier erhielten die Arbeiten von Nikol Doncheva und Roman Shynder ebenfalls einen Bayerischen Landespreis. Die Werke überzeugten durch künstlerische Qualität, klare Komposition und eine eingängige Übersetzung der komplexen Inhalte in zugängliche Motive.

Der Wettbewerb zeigte wieder, wie ästhetische Bildung, Werteerziehung und gesellschaftliche Teilhabe ineinandergreifen: fachlich durch die Auseinandersetzung mit europäischen Werten und Menschenrechten, künstlerisch durch Bildkomposition, Farbwirkung und Darstellungsmöglichkeiten sowie sozial durch das Mitentscheiden der Lernenden über die genaue Ausgestaltung der behandelten Themen und Verantwortungsgefühl für das eigene Lernen.

Gratulation an alle teilnehmenden Kinder zu ihrem Engagement und ihren hervorragenden Ergebnissen. Sie haben gezeigt, warum Menschenrechte und Respekt gerade jetzt wichtig sind – in Europa und direkt vor unserer Haustür. Es ist schön, die prämierten Werke im Schulhaus und auf unserer Website präsentieren zu können – und die Schulgemeinschaft ist schon gespannt auf die nächsten kreativen Beiträge unserer Schülerinnen und Schüler.

OStRin Seitz