Beim Horizonte-Tag der 5. Klassen im Freilandmuseum hieß es: Hände schmutzig machen und staunen, wie unsere Vorfahren ohne Supermarkt überlebt haben. Ein Tag voller Lehm, Wolle und echter Handarbeit!
In der Farbenwerkstatt wurde es bunt. Eine Gruppe entdeckte auf den Spuren historischer Handwerkstechniken, dass Farbe nicht aus der Sprühdose stammt. Mit aus Pflanzen, Erde und Mineralien gefertigter Farbe wurde kreativ gearbeitet, während eine andere Gruppe durch ihre Beschäftigung mit dem Weg „Vom Schaf zum Schal“ nicht nur einen echten Faden durch Drehen und Ziehen bei Spinnen herzustellen lernte, sondern auch erfuhr, warum die Schafe auf dem Gelände den Spitznamen „Samentaxi“ tragen.
Viel Spaß brachte auch die Beschäftigung mit Lehm und dem Decken eines Daches, wenn auch eines kleinen, das anschließend die „Wassertaufe“ bestand.
Ein schöner Tag, an dem das Klassenzimmer gegen das Freiluft-Abenteuer getauscht wurde.
OStRin Schmidt

