Diplomatie hautnah – Besuch aus dem Auswärtigen Amt

Im Rahmen des Angebots „Diplomatie macht Schule“ des Auswärtigen Amtes, bei dem Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden soll, mit Mitarbeitenden des Auswärtigen Amtes über aktuelle außenpolitische Themen zu diskutieren und das Berufsfeld der Diplomatin bzw. des Diplomaten kennenzulernen, durfte das Leistungsfach Politik und Gesellschaft der Jahrgangsstufe 13 am 19. März  Frau Dagmar Fahr als Referentin begrüßen. Frau Fahr, die momentan im Auswärtigen Amt in Berlin tätig ist, lebte jahrelang in den USA und vertrat dort zuletzt die Bundesrepublik als Honorarkonsulin in Raleigh/Durham (North Carolina).

Zu Beginn ihres Vortrags stellte sie den Aufbau sowie die vielfältigen Aufgaben des Auswärtigen Amtes und insbesondere der Auslandsvertretungen vor. Anhand persönlicher Anekdoten und konkreter Beispiele veranschaulichte sie den Zuhörenden ihre Tätigkeit als Honorarkonsulin, machte die oft abstrakt wirkende Welt der Diplomatie greifbar und lieferte einen spannenden Einblick in den „Alltag“ deutscher Außenpolitik. Dabei wurde vor allem deutlich, wie breit das Spektrum diplomatischer Arbeit ist – von politischer Beratung über die Förderung wirtschaftlicher Beziehungen bis hin zur Betreuung deutscher Staatsbürger im Ausland.

Besonders eindrucksvoll waren für die Teilnehmenden die persönlichen Erfahrungen und Schilderungen der Referentin zur aktuellen Situation in den USA. Dies zeigte sich auch darin, dass die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit nutzten, hierzu Fragen zu stellen. Aber auch Fragen zur Vereinbarkeit des Lebens als Diplomatin mit Familie wurden im Zuge dieses offenen und interessanten Austauschs angesprochen.

Bei Frau Fahr möchten wir uns herzlich bedanken, dass sie die weite Anreise zu uns ans GWSG nicht gescheut und sich die Zeit für uns genommen hat. Ihr Besuch wurde von den Schülerinnen und Schülern als äußerst bereichernd empfunden. Vor allem die freundliche und zugewandte Art der Referentin sowie ihre anschaulichen Anekdoten trugen dazu bei, dass der Vortrag einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.

StRin Bleuler