Anlässlich des bundesweiten Europa-Tages am 22.Mai 2017 besuchte der Bundestagsabgeordnete Uwe Kekeritz (B´90/Die Grünen) das GWSG und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe. Ausgehend von der Entwicklungspolitik, dem politischen Schwerpunktthema von Kekeritz, wurden aktuelle Aspekte wie die Bedeutung der Europäischen Union oder der Klimaschutz ebenso angesprochen wie auch grundlegende systemische Erwägungen, bspw. Einflussmöglichkeiten von Oppositionsparteien auf Regierungsentscheidungen.

Wie bereits beim Kontakt mit den beiden anderen Wahlkreisabgeordneten Christian Schmidt (CSU) und Carsten Träger (SPD) im vergangenen Schuljahr, nutzten die Q11-Schüler die direkte Begegnung mit einem verantwortlichen Bundespolitiker, um individuelle Fragen zu stellen und eigene Positionen zu formulieren. Der rege Meinungsaustausch verdeutlichte wiederholt die Komplexität gesellschaftlicher Meinungsbildung und politischer Entscheidungsprozesse, indem unter anderem das Zusammenwirken der Bundes- und der EU-Ebene bei der Beschränkung von Fahrzeugemissionen ebenso eine Rolle spielte wie die Notwendigkeit parteiübergreifender Zusammenarbeit zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Neustadt a.A./ Bad Windsheim .

KUN

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Auch im Jahr 2017 machte das Museum im Koffer wieder Station bei uns am Steller-Gymnasium und ließ die Latein-Schüler der 7. Klassen hautnah erleben, wie es im Alltag der alten Römer so zuging.

 

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Nur für Männer?

 

Nicht ganz, denn diesmal  haben sich auch ein paar Mädchen unter die Jungs gemischt. Genau dazu ist der „Girls` Day“ gedacht: er ermöglicht Schülerinnen, sich in männerdominierten Berufen umzuschauen. Einmal im Jahr öffnen Unternehmen in ganz Deutschland ihre Türen und bieten ein Programm an, das Einblick in das jeweilige Fachgebiet geben soll.

So auch die Hochschule Ansbach, die wir am 27.04.2017 besuchten. Im Vorfeld hatten wir uns bereits für das Themengebiet „Angewandte Ingenieurwissenschaften bzw. Wirtschaftsingenieurwesen“ entschieden. Klingt recht trocken, aber in der Praxis war es recht spannend: denn wir durften, angeleitet von zwei netten Dozenten der Hochschule, Experimente im Chemielabor durchführen. Neben der Messung von Oberflächenenergien einiger Kunststoffe hat mir persönlich die Herstellung eines Nylonfadens am besten gefallen. Dieser ist, vereinfacht gesagt, so etwas wie eine hauchdünne Trennwand, die sich zwischen zwei Schichten aus mehreren chemischen Stoffen bildet. Faszinierend ist, dass sich dieser Film beim Aufwickeln bzw. beim Entfernen immer wieder neu bildet. Dadurch lässt sich ein langer Faden „spinnen“, den wir auf Glasstäbe aufgerollt haben.

Anschließend haben uns zwei Studentinnen über die Studiengänge und die Möglichkeiten an der Hochschule informiert.

Der Tag war sehr interessant und aufschlussreich und wir konnten uns ein Bild von einem wissenschaftlichen Studium machen, das eben nicht nur für Männer geeignet ist.

Magdalena Schöll

Hanna Düll und Carina Kilian Kängurugewinnerinnen webStrahlende Gewinner beim Känguru-Wettbewerb

Hanna Düll und Carina Kilian (beide aus der Klasse 6a) erreichte jeweils erste Plätze und erhielten tolle Sachpreise. Darüberhinaus konnten sich acht weitere Schüler (Aron Pentz (wieder 6a), Mona Distler (6b), Gabriella Hufnagel (6a), Sophia Oberndörfer (6a), Carmen Aragon (6a), Eric Hartl (6b), Marie Krebelder (7b) und Torin Pentz (9a)) über gute Platzierungen und schöne Spiele und Bücher freuen. Auch die restlichen 70 Teilnehmer wurden für ihre Anstrengungen mit einem kleinen Erinnerungspreis belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

BKE

Verabschiedung Edith Web

Am 11.05. verabschiedete sich die Schulfamilie mit einem Spalier vom Sekretariat bis zu ihrem PKW von Edith Reuter. Schüler und Lehrer würdigten auf diese Art und Weise die stets herzliche Unterstützung, die sie über viele Jahre durch Frau Reuter erfahren haben.

Haberkamm 3 webAm Dienstag, dem 25. April 2017, hielt der Mundartdichter Herr Haberkamm einen Vortrag über jeweils zwei Schulstunden in den beiden 8. Klassen des Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasiums. Nach einer kurzen Vorstellung erzählte er den Klassen, dass er sich schon immer für Bücher interessierte, es aber keine fränkischen gab, weshalb er nach einiger Zeit selber anfing Bücher bzw. Gedichte zu schreiben. So fragte er die Schüler, ob sie fränkische Wörter kennen, oder ob ihnen Dorfnamen einfielen, die im Fränkischen ganz anders klingen. Da dieses Thema schon im Unterricht besprochen wurde, wussten die Schüler einige Begriffe, die sie auch gleich nannten. Nach dieser Gesprächsrunde über den fränkischen Dialekt las er eines seiner Gedichte vor und fragte kurz nach, ob jeder alles verstanden hat, was für einige sehr schwierig war, da sie zu Hause nicht im Dialekt sprechen. Er machte weiter mit einem Lied, welches er ins Fränkische übersetzt hatte. Es ging um einen Jungen und ein Mädchen, die immer an die Aisch zum Baden gefahren sind. Auch dieses „Gedicht“ erklärte er den Klassen. Es stellte sich heraus, dass es den Schülern leichter fiel es zu verstehen als das vorherige. Er setzte fort mit zwei weiteren Gedichten, die einerseits um einen Stau auf der Autobahn und andererseits um ein Mädchen, welches kein Gemüse mag, gingen. Auch diese Gedichte verstanden die Schüler, bis auf einzelne Begriffe, ganz gut. Da die zwei Stunden langsam dem Ende zugingen, beendete Herr Haberkamm mit einem letzten Gedicht seinen Vortrag, bedankte sich für die Aufmerksamkeit und verabschiedete sich von den Klassen.

Es war schön mit Ihnen! Dankge sächt der Frange!

Von Felix Düll und Karina Schreibelmayer