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Immer früher – inzwischen schon im Kindergarten- oder Grundschulalter – müssen Kinder mit Medien wie Handy, Tablet, Computer oder Laptop klarkommen. Der Umgang mit digitalen Medien ist allerdings den Kindern nicht in die Wiege gelegt. Hierzu liefert der Einsatz unserer ausgebildeten Medienscouts – Schüler*innen aus der Mittelstufe, die mit digitalen Medien mittlerweile schon sehr vertraut sind – einen wichtigen und sehr hilfreichen Beitrag. Daher war die Freude groß, dass wir, trotz der Pandemie-Situation, am Ende des Schuljahres noch Termine in den Klassen 5a und 5b für den Medienscout-Einsatz finden konnten.

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Nach einer kritischen Reflexion des eigenen Medienkonsums stellten die Schüler*innen der 5. Klassen in Kleingruppen, jeweils unter Leitung eines Medienscouts, Probleme zusammen, die im WhatsApp-Klassenchat auftraten und immer noch auftreten. Es galt hierbei Lösungen und Regeln zu generieren und auf einem Plakat zu fixieren, um dann, vertragsanalog, von allen Schüler*innen der 5. Klassen unterschrieben zu werden. Laut den Aussagen der 5. Klässler*innen war hierbei schon Einiges im Vorfeld von Lehrer*innen und aufmerksamen Eltern geregelt worden. Insgesamt war man sich einig, dass eine gesamte digitale Klassengruppe weder erstrebenswert noch nötig ist und lieber in kleinen Gruppen bzw. über die Schul.cloud, in der sich eine Lehrerin oder ein Lehrer als Regulator*in befindet, über schulische Belange kommuniziert werden sollte.

Michaela Peltner