Dokuzentrum2016Dokuzentrum2016 3Am Dienstag, dem 20. Dezember 2016 sind wir zusammen mit Frau Markmann und Herrn Hofmann nach Nürnberg zum ehemaligen Reichsparteitagsgelände
gefahren, um uns genauer über die NS-Zeit zu informieren. Zuerst stand ein Rundgang über das ehemalige Gelände auf dem Programm: Nachdem wir am Bahnhof Dutzendteich angekommen waren, liefen wir zum beeindruckenden Zeppelinfeld, das größer als zwölf Fußballfelder ist. Um das Zeppelinfeld herum stehen 34 Türme, auf denen früher Fahnen und Scheinwerfer angebracht waren. Auf der großen Tribüne hatten wir einen guten Überblick und Frau Markmann erklärte uns den Ablauf der dort damals abgehaltenen Parteitage und machte uns bewusst, wie viele hunderttausend Menschen für Stunden auf dem riesigen Zeppelinfeld stehen mussten, während auf der Zeppelinhaupttribüne Reden gehalten wurden. Nachdem wir uns die Tribüne angesehen haben, sind wir zur 1,5 Kilometer langen Großen Straße, die für den Aufmarsch der Soldaten mit verschiedenfarbigen Steinen ausgelegt war.
Auf dem Weg zum Dokumentationszentrum besichtigten wir noch die Kongresshalle von außen, die Platz für rund 50.000 Menschen bieten sollte. In der Kongresshalle befindet sich das Dokuzentrum, hier konnten wir uns nach dem zweistündigen Rundgang bei eisigen Temperaturen erstmal aufwärmen.Dort wurden die Ereignisse der Machtübernahme und der Aufbau des NS-Staates dargestellt. Mit Audioguides konnte jeder selbständig durch die Ausstellung gehen. Beeindruckend waren die Bilder und Filmausschnitte aus der damaligen Zeit, die durch Interviews mit den Zeitzeugen veranschaulicht wurden. Dies hat dazu beigetragen dass man sich besser in die damalige Zeit hineinversetzen kann und die Entwicklung versteht. Abschließend können wir sagen, dass sich ein Besuch im Doku-Zentrum lohnt. Alles in allem war das ein sehr interessanter und informativer Tag.

 

 

Dokuzentrum2016 2Klasse 9a

am 14. Juli, 18 Uhr, Schulbibliothek des Georg-Wilhelm- Steller-Gymnasiums Bad Windsheimernst lesung poster Page 1

Die Schulbibliothek des Steller-Gymnasiums soll im nächsten Schuljahr ihren Betrieb aufnehmen und zu einem neuen Aktivitäts-Zentrum im Schulleben werden. Die neuen Räumlichkeiten, die im Zuge der Renovierungsarbeiten im ehemaligen Zeichensaal geschaffen wurden, sollen aber noch vor den Sommerferien der Schulfamilie und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Aus diesem Anlass findet am Donnerstag, den 14. Juli, um 18 Uhr eine Veranstaltung mit dem Philosophen Gerhard Ernst statt.

Gerhard Ernst ist Professor für Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg und Experte für Ethik und Erkenntnistheorie. Im Jahr 2012 hat er unter dem Titel „Denken wie ein Philosoph – Eine Anleitung in sieben Tagen“ eine allgemeinverständliche und unterhaltsame Einführung in das Philosophieren veröffentlicht, aus der er einige Ausschnitte vorstellen wird. Im Anschluss daran wird es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und herauszufinden, wie Philosophen über die Welt nachdenken. 

Die Schulbibliothek bietet einen neuen schönen Raum mit Sofas und Sitzkissen, aberauch mit Computerarbeitsplätzen, der in Zukunft sowohl von Schülern der Oberstufe zum individuellen Arbeiten wie von Klassen oder Kursen für gemeinsame Recherchen genutzt werden kann. Zusätzlich zu dieser räumlichen Verbesserung gibt es ein organisatorische: Das Steller-Gymnasium hat einen Kooperationsvertrag mit der Kreisbücherei Neustadt/ Aisch- Bad Windsheim geschlossen, demzufolge die Schulbibliothek der Kreisbücherei als Zweigstelle angegliedert wird. Durch diese Unterstützung kann auch die Schulbibliothek einen Online-Katalog und eine computergestützte Ausleihe anbieten. Gleichzeitig bedeutet dies auch, dass Fachbücher aus dem Schulbestand über die Kreisbücherei einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Wir freuen uns also, dass wir Sie im Namen der Schule, aber auch im Namen der Kreisbücherei zu dieser philosophischen Eröffnungsveranstaltung einladen können.

Bundestagsabgeordneter Carsten Träger zu Gast am GWSG Bad Windsheim

Am Donnerstag, den 30. Juni 2016, besuchte der Bundestagsabgeordnete der SPD-Fraktion, Carsten Träger, das Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium und stellte sich über eineinhalb Studen den brennenden Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 10b und 10c. Auch die lokale Presse war vertreten.

Dabei lernten die Klassen neben dem Bundestagsabgeordneten auch den Menschen Carsten Träger kennen und erhielten so einen Einblick in sein Alltagsleben. Den größten Raum nahmen jedoch das aktuell beherrschende Thema des "Brexit" udie seine Folgen für Europa ein. Die Schüerinnen und Schüler waren aber auch an weiteren spannenden, politischen Themen, wie de Klimawandel, TTIP oder dem Rechtsruck in der der deutschen Gesellschaft interessiert. Herr Träger verstand es dabei, mit seiner persönlichen Sichtweise den Klassen die politischen Prozesse näherzubringen. Dabei betonte er auch, wie wichtig der politische Beitrag der Jugend für die Zukunft ist.

Am Ende waren sich alle einig: Beide Seiten, Amtsträger und Schüler profitierten von dem Treffen. 

... für ehemalige jüdische Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrer des  Progymnasiums Windsheim

Die Schule beabsichtigt im November 2016 „Denksteine“ auf dem Schulgelände zu verlegen. Mit ihnen soll an das Schicksal der ehemaligen jüdischen Schülerinnen und Schüler sowie eines jüdischen Lehrers erinnert werden, die 1933 das Progymnasium mit Realschule, aus dem das heutige Georg-Wilhelm-Steller- Gymnasium Bad Windsheim hervorgegangen ist, besucht haben.

Weiterlesen: Verlegung von Denksteinen...

Montag, 28. September 2015, Photo

04:00 Uhr morgens. 

Die ersten Schüler der beiden Physikkurse der Q12 machen sich auf den Weg in die Schule. Natürlich fragt man sich, was Schüler schon so früh in der Schule machen. 

Einige haben sich bestimmt überlegt, den Wecker ruhigzustellen,aber für die Wachen hat es sich rentiert. Zusammen mit unseren Lehrern Herrn Dr. Bärthlein und Herrn Stahl haben wir 13 Schüler in den frühen Morgenstunden die totale Mondfinsternis beobachtet. Diese findet so nur relativ selten statt, nämlich genau dann, wenn sich der Mond ganz im Kernschatten der Erde befindet. 

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Der Mond erscheint dabei als blutrot. Nachdem wir gegen fünf Uhr auf dem Schulgelände das schuleigene Fernrohr aufgestellt hatten, beobachteten wir bei eisiger Kälte zunächst den Verlauf der Mondfinsternis und dann den restlichen Sternehimmel.

So lernten wir uns am Nachthimmel zu orientieren und können nun in den Sternen das Wintersechseck sowie u. a. die Sternbilder Kassiopeia, Andromeda erkennen. Bevor wir uns in die ersehnte, warme Schule zurückbegaben, beobachteten wir noch den Planeten Merkur sowie die galileischen Monde des Jupiter.

Wieder im Schulgebäude wärmte sich die Gruppe auf und stärkte sich schließlich mit einem gemeinsamen Frühstück.