DSC 0352Am Freitag, 07.07.2017 machte das Kaufland-Umweltmobil, das seit 2004 deutschlandweit unterwegs ist, Station am GWSG. In enger Zusammenarbeit mit deutschen Naturparks entstand ein Umweltpädagogikprogramm, durch das Natur- und Umweltthemen Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise näher gebracht werden sollen. Im Mittelpunkt stehen heimische Tiere, Natur- und Klimaschutz.

In Einheiten von 45 Minuten versuchte Herr Trenz, ein versierter, pädagogischer Mitarbeiter, die Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 8. Jahrgangsstufe anhand verschiedener Themen für Natur und Umweltschutz zu sensibilisieren. Im Fokus standen v.a. einheimische Tiere, wie z.B. Wölfe, Greifvögel und Eulen oder das Wunderwerk „Ameisenstaat“. Aber auch „Ernährung“ und „Klimawandel wurden thematisiert.

So erfuhren die Schüler beispielsweise, dass es inzwischen 70 Wolfsrudel in Deutschland gibt, die meisten davon in Brandenburg. Dass sehr viele Wölfe dem Verkehr zum Opfer fallen, da sie in großen Revieren umherstreifen und so in unserem dicht besiedelten Land häufig stark befahrene Straßen überqueren müssen. Sie lernten Aussehen und Rufe einheimischer Greifvögel kennen und erfuhren, dass die meisten Greifvogelarten bei uns vom Aussterben bedroht sind, obwohl einzelne Arten wie Mäusebussard oder Turmfalke relativ häufig sind. Am Aufbau verschiedener Federn wurde ihnen eindrucksvoll demonstriert und erläutert, weshalb Eulen vollkommen geräuschlos fliegen können.

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Am faszinierendsten war allerdings das stärkste Tier unserer heimischen Wälder, die rote Waldameise. Mit ihren kräftigen Kiefern ist sie in der Lage, Objekte zu heben, die ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichts wiegen. Ameisen sind nicht nur die einzigen Tiere, die sich Nutztiere halten (Blattläuse) oder Pilzgärten anlegen, sie sind fantastische Baumeister und nehmen es in dieser Hinsicht mit jedem Architekten oder sogar Computer auf. Ihre perfekte Teamarbeit und kollektive Intelligenz ermöglichen ihnen nicht nur das Überleben, sondern machen sie inzwischen zum Vorbild für Unternehmens-, Wirtschafts- und Verkehrsmanagement.

Das sind nur einige Beispiele und Fakten, mit denen Herr Trenz die Schüler immer wieder fesseln konnte. Eine willkommene und gelungene Abwechslung im Schulalltag.

OStRin Barbara Zeilinger