Nach intensiver Vorbereitung u.v.a. Vorarbeit konnte das P-Seminar „Sex, Drugs and Rock´n Roll“ im November 2017 endlich den für die 9. Jahrgangsstufe geplanten Workshop veranstalten.

2017 11 09 Drogenworkshop Bild 1 webAn sieben Stationen, die alle Schüler in Kleingruppen durchlaufen mussten, erfuhren sie fast alles rund um das Thema „legale und illegale Drogen“: Welchen Gefahren und Gesundheitsrisiken setze ich mich durch Rauchen aus? Welche Auswirkungen hat Alkohol auf meinen Körper und wie lässt sich die Blutalkoholkonzentration ungefähr ermitteln? Wie helfe ich anderen bei übermäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum? Wie schütze ich mich auf Partys vor K.O.-Tropfen? Welche Gefahren gehen von illegalen Drogen aus? Was versteht man unter Medikamentenmissbrauch und inwieweit ist er an Schulen zu beobachten?

Solche und andere Fragen wurden von den P-Seminarlern im Zeittakt von 20 Minuten behandelt. Dabei war es bewundernswert, mit welcher methodischen Vielfalt und wie viel didaktischem Geschick gearbeitet wurde. Es mussten Antwortkärtchen richtig abgelegt oder Lückentexte bearbeitet werden. Es wurden Fragen oder Diagramme zur Bearbeitung verteilt, Fallbeispiele im Rollenspiel vorgetragen oder ganz praktisch die stabile Seitenlage geübt. Am menschlichen Torso wurden die Gesundheitsrisiken von Alkoholkonsum erläutert, kurze Videoclips stimmten auf verschiedene Themen ein und sehr viel bildliches Material, zum Teil in PowerPoint-Präsentationen, sorgte für Verständnis. Da kann man nur noch hoffen, dass sich der eine oder die andere für ein Lehramtsstudium entscheidet.

2017 11 09 Drogenworkshop Bild 2 webBesonders beeindruckend waren das fachliche Wissen der OberstufenschülerInnen, der gute Draht, den sie zu den Neuntklässlern hatten sowie die zeitliche Präzision, mit der gearbeitet wurde (und das in vollkommen entspannter Atmosphäre). Vom ersten bis zum letzten Durchgang waren die Q12ler konzentriert und mit Begeisterung dabei und das, obwohl sie sieben Mal das Gleiche erzählen mussten.

2017 11 09 Drogenworkshop Bild 3 webAls Lehrer konnte man fast neidisch werden, wie interessiert die Mittelstufenschüler die ganzen vier Unterrichtsstunden bei der Sache waren, wie gut sie mitarbeiteten und wie pünktlich sie nach jeder Pause erschienen.

Es gab von ihnen auch hinterher nur positives Feedback:

„Die Infos zum Thema Alkohol fand ich besonders interessant.“

„Ich habe viele Dinge erfahren, die ich vorher so nicht gewusst hatte.“

„Am besten war die Station illegale Drogen.“

„Das mit den Medikamenten fand ich sehr informativ.“

„Mir hat besonders gefallen, dass theoretische und praktische Teile enthalten waren.“

„Die Rauschbrillen waren echt cool.“

„ Das war eine willkommene Abwechslung im Schulalltag.“

2017 11 09 Drogenworkshop Bild 4 webSolche und ähnliche Sätze waren oft zu hören.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, bei der sicherlich beide Seiten sehr viel gelernt haben! Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, ohne deren Kooperation und Aufgeschlossenheit das Ganze bestimmt nicht geglückt wäre.

 

 

OStRin Zeilinger